• 20-SEP-2016

Spinaternte in Deutschland

Die Legende vom hohen Eisengehalt hat ihn zu einem festen Bestandteil des Speiseplans von Kleinkindern gemacht – den Spinat. Ein verrutschtes Komma im Eisengehalt im Jahr 1890 hat dazu geführt, dass Generationen von Müttern ihre Kinder mit großen Mengen Spinat fütterten, weil sie dachten, er sei besonders eisenhaltig. Obwohl der Irrtum wissenschaftlich aufgelöst wurde, hat er an Beliebtheit nicht eingebüßt – und gesund ist er allemal. 

Jetzt, von September bis November ist auf Deutschlands Feldern Spinaternte. Es ist bereits die zweite Ernte im Jahr. Der so genannte Frühjahrs- oder Sommerspinat wird nämlich schon von April bis Juni geerntet.

Die wichtigsten Spinatanbaugebiete in Deutschland liegen in der Pfalz, in Niedersachsen, im Münsterland sowie in Franken. Knapp 63000 Tonnen des „Prinzen aller Gemüse“ (so pries ihn der arabische Poet Ibn al-Auwam) sind allein im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik geerntet worden. Rund ein Kilo davon pro Kopf verzehren die Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr. 

Frischer Spinat verliert übrigens nach der Ernte innerhalb von Stunden einen großen Teil seiner Inhaltsstoffe. In der sofort tiefgekühlten Variante bleiben hingegen die wertvollen Nährstoffe noch enthalten. Dazu zählen neben Vitamin C auch Kalium und Calcium. 
Welchen Stoffen der wohl bekannteste Spinatliebhaber, die Comic-Figur Popeye, seine Superkräfte verdankt, ist bis heute aber noch nicht abschließend geklärt. 

Anprechpartner:

Iglo GmbH
Osterbekstraße 90c
22083 Hamburg
presse.iglo@iglo.com
Tel.: 040 180 249-0